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Boulderjam 2.0 Review

Nach dem famosen Erfolg des Boulderjam powered by Bergfuchs in der Unionhalle im Jänner 2014, stand es außer Frage, dass es eine Fortsetzung geben muss!

Boulderjam 2.0 ging Samstag Abend über die Bühne. Und wieder war es ein Event, der an Stimmung und spannend geschraubter Boulder kaum zu übertreffen war. Umso verwunderlicher ist es, dass die limitierte Starterzahl leider nicht erreicht wurde.

Schon in der Warmupphase wurde eifrigst über die Boudlerprobleme diskutiert. Als dann zu Beginn der ersten gemeinsamen Boulderzeit gleich mal Flow wie auch Steph jeweils ihren ersten Boulder flashten, war die Crowd kaum noch zu bremsen. Alle wollten sich reinhängen und zeigen was sie drauf haben. Zugleich gab es aber auch lange Gesichter bei den Routensetzern. Wurde doch zu leicht geschraubt? Im Verlauf der ersten Qualitime mit 4 Bouldern zeigte sich einerseits, dass das System des gemeinsamen Boulderns gut angenommen wird. Wie kann man diesen oder jenen Zug lösen? Doch eindrehen? Es wurde gemeinsam an den Problemen getüftelt und es machte richtig Spaß. Schon bald zeichnete sich auch ab, wer die Favoriten für das Finale sind, aber in beiden Qualirunden wurde bis zu letzt gefighted. Egal ob richtig starke Jungs und Mädls oder beinahe Anfänger, stets bei toller Stimmung und guter Motivation.

Im einstündigen Finale tauschte Steph dann seine Kletterpatschen gegen das Mikro, um die 8 Jungs und 3 Mädls gemeinsam mit dem Publikum lautstark durch die Boulder zu pushen. Das Format im Finale wurde liebevoll als “Gäng Bäng Boulderparty” bezeichnet, da auch hier das Jam-Format weitergeführt wurde. Das heißt 4 Finalboulder, 1 Stunde Zeit, 8 Jungs und 3 Mädels konnten tun und lassen wie, wo, wann sie wollten.

Die Mädels im Finale, Mirjam, Nina und Katja bouldern ja alle drei in der Unionhalle, haben ihre Heimhalle also sehr gut verteidigt. Hier konnte sich die emigrierte Villacherin Katja durchsetzen, ganz knapp vor Nina und Mirjam, der man doch die anstrengenden Quali-Boulder anmerkte.

Bei den Herren war das Starterfeld internationaler besetzt. Mit Amir Nouri startete auch ein weltcuperprobter Boulderer ins Finale, der sich mit Bostjan Potocnik aus Slowenien und Florian Fromm aus der Steiermark um den Sieg matchte. Amir und Bostjan haben beide alle vier Finalboulder geflasht, aber aufgrund des besseren Qualifikationsergebnisses hat Bostjan den Sieg nach Slowenien geholt. Ebenfalls 4 Tops holte sich Florian, benötigte allerdings mehr Versuche.

Weiters im Finale kämpften Jakob Edlinger, Joshua Krois, Klaus Keller Tobia Walrath und Alex Zaufel um die Plätze.

Für mich/uns als Teilnehmer war es spannend wieder einmal bei einem Bewerb mitzmachen, und auch wenn das Format so relaxed als möglich gehalten wurde, war doch etwas Nervosität spürbar. Die Union Halle bietet ja leider nicht sehr viel Platz, d.h. man könnte gar nicht mehr Boulder schrauben, insofern ist dieser Boulderjam mit max. 50 Startern das Beste was man aus dieser Halle herausholen kann. Wie schon oben erwähnt, schade, dass nicht mehr Boulderer mit ihrer Teilnahme den Organisatoren gezeigt haben, dass sie eine ganz tolle Arbeit leisten. Wertschätzung nennt man das, und soll eine ganz wunderbare Sache sein, sofern sie vermittelt wird. Natürlich wird es immer einige geben, die enttäuscht die Halle verlassen, aber es ist und bleibt ein Boulderwettbewerb - wenn auch für Amateure - da müsst ihr einfach mehr anreißen und manch einer wird bis zum nächsten Mal ein bisserl stärker werden und dann doch ein Top - oder vielleicht mehrere - schaffen.

Anschließend wurde es nochmals bei der Verlosung spannend. Die Preise, vom Chalk über T-Shirts bis hin zum ausgewachsenen Crashpad, sponsored by Zerum, Bergfuchs und der Sportunion wurden nämlich unter allen Teilnehmern verlost. Bei 40 Teilnehmern und beinahe 30 Preisen gehört schon etwas Pech dazu, wenn man nichts abstaubt. ;)

Bei der abschließenden Siegerehrung war den Teilnehmenden die Freude über den gelungenen Event ins Gesicht geschrieben. Wir sind schon neugierig auf die Events die in den neuen Boulderhallen starten, denn abseits von Landesmeisterschaften oder A-Cups bleibt sehr viel Spielraum für neue Formate, Wettkampfserien und Fingerkuppenpoliereinheiten par excellence.

Auf jeden Fall freuen wir uns schon jetzt auf den Boulderjam 3.0

 

und Danke Stattham für die Bilder!

Ratengrat
Klettern bei La Turbie - Frankreich
 

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